Fachberatung Vorträge

Vorträge und Workshops für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Die Zusammenarbeit zwischen der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche und den Einrichtungen der Vorschulerziehung und den Schulen in Stadt und Landkreis Fulda hat sich in den letzten Jahren deutliche erweitert. Kindertagesstätten, Grundschulen und vergleichbare Einrichtungen sind wichtige Kooperationspartner im gemeinsamen Bemühen, Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe zu unterstützen.

Hier finden Sie eine Anzahl von Vorträgen und Workshops zu pädagogischen Themen, die Sie Eltern anbieten können. Die Veranstaltungen finden wie gewohnt in der Form von Elternabenden in Ihrer Einrichtung/Schule oder in unserer Beratungsstelle statt.

Daneben finden Sie auch Vorträge und Workshops für pädagogische Fachkräfte, die Sie zur Erweiterung Ihrer beruflichen Kompetenzen nutzen können.

Unsere Vorträge sind kostenfrei. Wir freuen uns aber über Spendengutscheine (Buchhandel, Spielwaren).

Weiteres können wir bei Ihrer Anmeldung besprechen.

Ihr Team der Erziehungsberatungsstelle

 

Themen für Vorträge

 

Fachkräfte verschiedener Professionen (Sozialpädagogen, Psychologen, Pädagogen) stehen Eltern bei Fragen der Erziehung, bei Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Schwierigkeiten ihrer Kinder zur Verfügung. Sie beraten im Umgang mit Konflikten innerhalb der Familie oder außerhalb in Kindergarten und Schule bei Trennung und Scheidung und sie beraten Fachkräfte von pädagogischen Institutionen.

Zielgruppe: Eltern, pädagogische Fachkräfte

Vortrag und Austausch, ca. 90 min

Referenten: Mitarbeiter der Beratungsstelle

 

Im Rahmen eines gemütlichen Gesprächsnachmittags soll auf pädagogische Dauerbrenner eingegangen werden. Zur Auswahl stehen die folgenden Themen, die jeweils kurz vorgestellt werden. Die Liste kann nach Bedarf erweitert werden:

Es ist gut, wenn die Teilnehmer über Deutschkenntnisse verfügen. Dennoch kann die Unterstützung durch Dolmetscher sinnvoll sein.

Zielgruppe: Eltern

Vortrag und Gespräch, ca. 60 Minuten

Referentin: Carola Möller

 

Diese Veranstaltung bietet eine Mischung aus theoretischem Wissen über das Thema Flucht und Traumatisierung und die Möglichkeit, sich anhand von Fallbeispielen und praktischen Übungen mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Neben den Belastungsebenen, denen Kinder, die Flucht- und Kriegsgeschehnissen ausgesetzt waren, wollen wir uns mit deren Verhaltensweisen und Bedürfnissen beschäftigen und damit, wie Sie als Erzieherin im Alltag mit diesen konstruktiv umgehen können. Es besteht die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis in anonymisierter Form einzubringen.

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte (max. 14 Personen)

Vortrag, Gruppenarbeit, Rollenspiele, ca. 240 Minuten

Referentin: Kirsten Hückel-Dege

 

In unserem Alltag mit den Kindern haben wir oft eher Kritik als Lob parat. Wir beschränken uns darauf, Schlimmes zu verhindern, statt gezielt Gutes zu fördern. Wenn wir unsere Kinder öfter bei etwas Gutem „erwischen“ und ihre Anstrengungen würdigen, dann verstärkt dies ihr positives Verhalten. Außerdem wird ihr Selbstvertrauen gefördert und der familiäre Umgang miteinander gestaltet sich meist freundlicher – Lob besitzt Zauberkraft, wenn man es richtig einsetzt.

Zielgruppe: Eltern mit Kindern ab 3 Jahren

Vortrag und Austausch, ca. 60 Minuten

Referent: Reinhard Baumann

 

Für eine gesunde Entwicklung des Kindes gehören neben Liebe, Freiräumen und Förderung auch Grenzen und Konsequenzen. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Grenzen und Konsequenzen Kindern in einer liebevollen Erziehung Beständigkeit und Orientierung bieten. Besprochen wird die Kunst des Regelsetzens, Stolpersteine beim Einsatz von Regeln und Konsequenzen und wichtige Grundvoraussetzungen für das Grenzen setzen. Dabei wird auch der jeweilige Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt.

Zielgruppe: Eltern

Vortrag und Austausch, 90Minuten

Referentin: Verena Febres Mendoza

 

Die Informationsveranstaltung gibt Ihnen eine knappe Übersicht über Erscheinungsformen, Ursachen, und Verlauf aggressiven Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen. Es werden hilfreiche Prinzipien vorgestellt, die eingesetzt werden können, wenn Regeln nicht befolgt werden.

Zielgruppe: Eltern, pädagogische Fachkräfte

Vortrag, ca. 90/120 Minuten

Referentin: Carola Möller

 

Kinder wachsen heute in einer Gesellschaft auf, die geprägt ist durch ein Überangebot an Spiel- und Lernsachen. Für ihre körperliche, psychische und soziale Entwicklung brauchen sie aber Erfahrungen mit Dingen, die sie verstehen können. Sie müssen sich Kompetenzen aneignen, um selbstbewusst mit Herausforderungen umzugehen. Was braucht ein Kind tatsächlich, und welches Lernspielzeug ist wirklich effektiv?

Zielgruppe: Eltern

Vortrag, ca. 90 Minuten

Referentin: Marzena Kowalski-Zimmer

 

Der Vortragsabend beschäftigt sich mit den Themen

Denn: „Klare Regeln und Grenzen, die liebevoll, ruhig, konstant und bestimmt durchgesetzt werden, unterstützen Ihr Kind in seiner Entwicklung.“

Der Vortragsabend wird durch einen Filmausschnitt zum Thema abgerundet.

Zielgruppe: Eltern mit Kindern ab einem Jahr

Vortrag, Gespräch, ca. 90 Minuten

Referentin: Carola Möller

 

Stellen sie sich vor: Das Kleine brüllt, tobt, trotzt – bei Mutter oder Vater liegen die Nerven blank und dann ist es doch passiert. Nein, hier ist nicht einfach die Hand ausgerutscht und es handelt sich auch nicht um einen „Klaps“. Sie wollten ihr Kind wachrütteln, wollten ihm zeigen, wie sehr sie sein Verhalten verurteilen, wollten ihm vielleicht sogar wehtun!

Aber Kinder haben ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Was können Eltern tun, wenn alles Reden nicht mehr hilft?

Zielgruppe: Eltern mit Kindern ab 3 Jahren

Vortrag und Austausch, ca. 60 Minuten

Referent: Reinhard Baumann

 

Das Label „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ (ADHS) wird immer häufiger vergeben. Egal ob mit oder ohne gesicherte Diagnose erhalten „handlungsbereite und wahrnehmungsstarke Kinder“, wie sie der Kinder- und Jugendpsychiater Helmut Bonney nennt, Medikamente, die die Symptome lindern. Doch immer mehr Eltern stehen diesem Vorgehen skeptisch gegenüber. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Definition von ADHS und der Abgrenzung von „nur“ herausfordernden Kindern, mit einer guten Diagnostik und einer ganzheitlichen Behandlung, die weit über die Medikation hinausgeht. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Eltern und Pädagogen im Alltag mit den (vermeintlichen) ADHS-Kindern umgehen können.

Zielgruppe: Eltern, pädagogische Fachkräfte

Vortrag und Austausch, ca. 90 Minuten

Referentin: Verena Febres Mendoza

 

Resilienz meint die Fähigkeit der Menschen, sich von schwierigen Lebensereignissen nicht unterkriegen zu lassen und Folgen von Stress erfolgreich zu meistern. Einem resilienten Kind gelingt es, sich trotz Krisen gute Kompetenzen anzueignen und Entwicklungsrisiken zu vermindern oder zu kompensieren. Welche Fähigkeiten brauchen Kinder, um sich trotz schwieriger Bedingungen positiv entwickeln zu können? Über welche Potenziale verfügen sie? Welche unterstützenden Bedingungen in der Lebensumwelt des Kindes tragen zu einer solchen Entwicklung bei?

Zielgruppe: Eltern mit Kindern ab 3 Jahren und pädagogische Fachkräfte

Vortrag und Austausch, 90 Minuten

Referentin: Marzena Kowalski-Zimmer

 

So sehr wir uns dies als Eltern wünschen, können wir unsere Kinder nicht vor schlimmen Erfahrungen im Leben bewahren. Kinder erleben Krisen und Katastrophen und manchmal den Tod eines nahestehenden Menschen. Eltern können ihren Kindern jedoch hilfreich zur Seite stehen. Um trauernde Kinder besser verstehen und begleiten zu können, erhalten Sie zum einen fachliche Informationen, aber auch die Möglichkeit althergebrachte Umgangsweisen bzgl. Tod und Sterben zu überdenken. Der Vortragsabend richtet sich an alle, die Interesse haben, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und gibt hilfreiche Hinweise zur Umgangsweise mit traumatischen Lebenssituationen.

Zielgruppe: Eltern und pädagogische Fachkräfte

Vortrag und Gespräch, ca. 90 Minuten

Referentin: Carola Möller

 

Die Vorschriften des § 8 a SGB VIII machen die besondere Verantwortung der Kindertagesstätten in Bezug auf das Erkennen und Abwenden von Kindeswohlgefährdungen deutlich. Dieses Seminar stellt die gesetzlichen Grundlagen und vorgeschriebenen Abläufe dar. Es ist eine Einführungsveranstaltung und dient dem sicheren Umgang mit diesem sensiblen Thema. Gruppenarbeit und Übungen sollen den persönlichen Zugang erleichtern.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Vortrag und Workshop, ca. 240 Minuten

Referentinnen: Carola Möller und Kirsten Hückel-Dege

 

Anmeldung bitte telefonisch unter 0661-901578-0

oder per E-Mail erziehungsberatung@landkreis-fulda.de